Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat über ihr Phishing-Radar erneut auf aktuelle Betrugsversuche hingewiesen. Betroffen sind dabei unter anderem Nutzer von ADAC, Netflix, Consorsbank, Deutscher Bahn, Paypal sowie dem Bundeszentralamt für Steuern.
Täuschungsversuch im Namen des ADAC
Am 22. August 2025 ging eine gefälschte E-Mail im Namen des ADAC ein. Unter dem Betreff „Aktualisierung von Kundeninformationen“ werden Empfänger aufgefordert, persönliche Angaben und Unterlagen zu erneuern. Als Begründung wird das Finanzmarkt-Geldwäschegesetz genannt.
Die Nachricht weist laut Verbraucherzentrale vergleichsweise wenige typische Anzeichen für Phishing auf. So wird der Empfänger persönlich angesprochen, jedoch nur mit dem Benutzernamen der Mailadresse. Auffällig sind eine unseriöse Absenderadresse, ein eingefügter Link sowie inhaltliche Dopplungen innerhalb der Nachricht.
Weitere aktuelle Betrugsmaschen
Neben dem ADAC-Vorfall meldete die Verbraucherzentrale in den vergangenen Tagen weitere Fälle:
- 21. August: angebliches Verarbeitungsproblem bei einer Netflix-Zahlung
- 20. August: Aufforderung an Consorsbank-Kunden zur Bestätigung der Telefonnummer
- 19. August: Nachricht an Bahn-Kunden zur Aktivierung eines Entschädigungsbescheids
- 18. August: gefälschte Anmeldungswarnung bei Paypal
- 15. August: Forderung nach Unterlagen im Namen des Bundeszentralamts für Steuern
Hinweise für Verbraucher
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, betrügerische E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Nutzer einer ADAC-Kreditkarte sollten ausschließlich über die offiziellen Internetseiten oder die App prüfen, ob entsprechende Mitteilungen vorliegen.
