Rente ab 2026 nur noch per Konto

Ab dem kommenden Jahr werden Renten in Deutschland ausschließlich per Überweisung ausgezahlt. Die Deutsche Post beendet zum 31. Dezember 2025 ihren Service, Rentenbeträge in bar über Schecks bereitzustellen. Bislang hatten Rentner ohne Girokonto die Möglichkeit, ihre Zahlungen in Form von Schecks zu erhalten und diese bei Banken einzulösen. Ab Januar 2026 ist für den Rentenbezug ein Konto verpflichtend.

Rentenservice informiert Betroffene

Der Rentenservice der Deutschen Post, der die Auszahlung im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung abwickelt, hat nach eigenen Angaben alle betroffenen Rentner schriftlich über die Umstellung informiert. Zwei weitere Informationsschreiben sollen noch im laufenden Jahr folgen. Wer bis zum Jahresende keine Kontodaten angegeben hat, muss mit einer Verzögerung bei der Auszahlung rechnen. Der Rentenservice stellte klar, dass ausstehende Beträge nicht verloren gehen. Sie werden nachgezahlt, sobald eine gültige Kontoverbindung vorliegt.

Möglichkeit eines Basiskontos

Für Rentner, die bislang kein Konto haben oder Schwierigkeiten bei der Kontoeröffnung erwarten, gibt es die Option eines sogenannten Basiskontos. Dieses steht laut EU-Recht allen Bürgern zu und bietet grundlegende Funktionen wie Überweisungen, Daueraufträge und Kartenzahlungen. Banken sind verpflichtet, dieses Konto bereitzustellen. Wer ein Konto eröffnen möchte, kann alternativ den Antrag grenzüberschreitende Kontoeröffnung verwenden, sofern entsprechende Umstände vorliegen.

Falls bereits ein Girokonto besteht und etwa ausgedient hat – etwa aufgrund eines Kontowechsels – empfiehlt sich eine Musterkündigung Bankkonto. Damit lässt sich das bestehende Konto ordnungsgemäß beenden, bevor ein neues Konto für die Rentenüberweisung genutzt wird.