Staatlicher Zuschuss für E-Autos ab 2026

Private Käuferinnen und Käufer von Elektroautos sowie von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb oder Reichweitenverlängerer („Range-Extender“) sollen ab 2026 einen staatlichen Zuschuss erhalten. Bundesumweltminister Carsten Schneider stellte dazu ein Förderprogramm vor, das Neuzulassungen unterstützen soll, um Neuzulassungen unterstützen soll.

Nach den vorgestellten Eckpunkten liegt die Förderung je nach Fahrzeugtyp und Einkommenssituation zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro. Förderfähig sind Neuwagen sowohl beim Kauf als auch beim Leasing.

Förderkriterien und Einkommensgrenzen

Voraussetzung ist laut Programm eine Einkommensobergrenze von 80.000 Euro brutto pro Haushalt. Pro Kind erhöht sich diese Grenze um 5.000 Euro, für bis zu zwei Kinder. Damit steigt die Obergrenze bei zwei oder mehr Kindern auf 90.000 Euro.

Unterhalb dieser Einkommensgrenzen soll ein neues Elektroauto mit mindestens 3.000 Euro gefördert werden. Für den Kauf eines Fahrzeugs mit Plug-in-Hybrid-Antrieb oder Range-Extender sind 1.500 Euro vorgesehen, sofern das Fahrzeug bestimmte CO₂-Anforderungen erfüllt.

Staffelung nach Einkommen und Familienstand

Für niedrigere Einkommen ist eine höhere Förderung vorgesehen. Für Familien mit zwei Kindern und niedrigem Einkommen kann die Förderung laut Darstellung des Programms bis zu 6.000 Euro betragen.

Details zur konkreten Staffelung und dazu, welche Fälle in welcher Höhe gefördert werden, sollen nach Angaben in den Informationen des Bundesumweltministeriums abrufbar sein.

Start, Antragstellung und Mindesthaltedauer

Die Internetplattform für die Antragstellung soll laut Darstellung voraussichtlich im Mai bereitstehen. Gleichzeitig soll die Förderung rückwirkend ab Januar 2026 gelten – auch für Fahrzeuge, die bereits zu Jahresbeginn zugelassen wurden.

Als weitere Bedingung wird eine Mindesthaltedauer von drei Jahren genannt, um anspruchsberechtigt zu sein.

Umfang des Programms und Finanzierung

Das Programm kann nach den Angaben den Erwerb von bis zu 800.000 Fahrzeugen fördern. Für die Finanzierung wird der Klima- und Transformationsfonds genannt; das Gesamtvolumen beträgt drei Milliarden Euro über drei Jahre.

Bundesumweltminister Schneider bezeichnete Elektromobilität bei der Vorstellung als „Hoffnungsträger“ und sagte: „Sie macht uns unabhängig von Golfstaaten und Spritpreisen und sie macht richtig Spaß beim Fahren.“ Außerdem erklärte er, er erwarte, dass 2026 „das Jahr des Durchbruchs der Elektromobilität“ werde.