Die Wahl des richtigen Aktenvernichter-Aufsatzes


Aufgrund der gängigen Affinität zum digitalen Medium scheinen einige Gerätschaften wie Rudimente vergangener Zeiten zu wirken. So zum Beispiel der handelsübliche Shredder. Dieser Shredder, der in Deutschland eher unter dem Begriff des Aktenvernichters große Bekanntheit erlangt hat, ist für viele Deutsche der jüngeren Generation unbedeutsam geworden. Doch dies ist teils eine große Fehleinschätzung vieler, denn gerade heute ist es umso wichtiger, sensible Daten korrekt und sicher zu vernichten. Obwohl die meisten Geschäfte am PC bzw. im World Wide Web abgehalten werden, gibt es dennoch sehr viel realen Papiermüll. Dabei sind es nicht einmal zwingend die Unternehmen, die nahezu täglich mit Verträgen zu tun haben. Auch Privatpersonen sollten hinsichtlich der eigenen sensiblen Daten bei der Vernichtung besonders aufpassen. Ältere Verträge oder eben Bankauszüge liegen immer noch in realer Form vor. Diese können natürlich nach einer gewissen Zeit weggeschmissen werden, sollten aber hinsichtlich der Lesbarkeit unkenntlich gemacht werden.

Vorteile eines Aktenvernichters

Jede Person, die über sensible Daten verfügt, sollte sich bei der Vernichtung Gedanken machen, diese auch wirklich unkenntlich zu machen. Viele machen den Fehler und schmeißen unter anderem Bankauszüge lediglich in den Müll. Der Gedanke, dass jemand sich am Papiermüll zu schaffen machen kann, ist für viele jenseits des Vorstellbaren.

Sidefact:

Privatpersonen müssen Bankauszüge nicht vor dem Gesetz verwahren. Dennoch empfehlen Banken, diese mindestens drei Jahre sicher aufzubewahren. Hierbei bezieht man sich auf die gesetzlichen Verjährungsfristen für potentiell offene Forderungen

Sofern man auch als Privatperson viel Geschäftliches abwickelt und somit auf viel Papier zurückgreifen muss, kann sich ein Aktenvernichter bereits lohnen. Dieser ist natürlich leicht in der Handhabung und kann für die eigenen Hände schonend sein, da die Papiere nicht alle manuell mit der Schere zerkleinert werden müssen. Ein Blick auf das Online-Portal aktenvernichter.org zeigt mitunter die kostengünstigen Alternativen für den privaten Hausgebrauch. Schließlich müssen Aktenvernichter nicht immer teuer sein. So kann sich für die Privatperson ein Aktenvernichter-Aufsatz empfehlen anstatt einer kompletten Maschine.

Vorteile des Aktenvernichters auf einen Blick

  • Der Missbrauch von Daten wird durch die konsequente Zerstörung der Unterlagen unmöglich gemacht.
  • Alte und gleichzeitig sensible Formulare, Akten oder Auszüge können ausgemistet werden und müssen somit nicht mehr daheim gelagert werden
  • Ein potentielles Outsourcen, um Akten zu vernichten, entfällt
  • Kaum Anforderungen an Pflege und Wartung
  • Die meisten Aktenvernichter arbeiten zuverlässig und vor allem geräuscharm

Die Vorteile eines Aktenvernichters liegen auf der Hand. Gute und konsequente Arbeit mit geringem Zeitaufwand. Jedoch muss hierbei zwischen stationären Aktenvernichtern und Papier-Schredder-Aufsätzen unterschieden werden.

Ein Aktenvernichter-Aufsatz würde sich empfehlen, sofern nicht regelmäßig größere Mengen an Papier etc. vernichtet werden müssen. Auch das Vernichten von CDs gestaltet sich mit Aufsätzen nicht immer zuverlässig. Hochwertige Aktenvernichter zerschneiden selbst CDs und ähnliche Medien konsequent ohne dabei Beschädigungen am Aufsatz zu riskieren. Sollten hingegen nur ab und zu ein paar Buchungsbelege oder Auszüge vernichtet werden, darf bzw. sollte sogar eher auf einen Aufsatz zurückgegriffen werden.

 

Warum eher ein Aktenvernichter-Aufsatz sinnvoll ist?

  • Ein Aktenvernichter-Aufsatz ist leicht zu montieren bzw. zu befestigen
  • In diesem Bereich gibt es ja nach Platzanforderungen flexible Konstruktionen
  • Je nach Sicherheitsstufe sind unterschiedliche Vernichter-Aufsätze zu erwerben
  • Zum Nachteil ist jedoch die absolute Schneidleistung, die bei stationären Aktenvernichtern wesentlich leistungsstärker ist

Alles in allem handelt es sich beim Aktenvernichter um einen Evergreen, der alles andere als ein Rudiment aus vergangenen Jahren ist. Gerade heute in Zeiten von Daten- und Identitätsdiebstahl ist eine konsequente Vernichtung der Papiere und Akten unabdingbar geworden.